1998 was a great year for Salsa, Son and "Timba" from Cuba in Germany. Some of the big name toured through Germany. Among them were the Afro Cuban All Stars.
Im Jahr 1997 brachte der amerikanische Gitarrist, Sänger uind
Produzent Ry Cooder erstmals die bedeutendsten kubanischen
Musiker der 40er, 50er und 60er Jahre im Studio zusammen. Das
Ergebnis waren zwei CD's: "A Toda Cuba le Gusta" der
Afro Cuban All Stars und "Buena Vista Social Club", die
ein Massenpublikum aufhorchen ließen, das sich ansonsten wenig für
World- oder Latin-Music interessiert. Auch die Musikkritik
reagierte mit Auszeichnungen, die ansonsten US- und britischen
Popgrößen vorbehalten sind: Beide CD's wurden für den Grammy
nominiert und "Buena Vista" am Ende tatsächlich mit
dieser höchsten Auszeichnung des Musikgeschäfts prämiert.
1998 waren die Musiker, handverlesen aus den berühmtesten Bands, Gruppen und
Orchestern der Insel, endlich auch live zu hören.
Die All Stars sind das zweite Projekt von Bandleader Juan de Marcos González. Mit Sierra Maestra, Cubas berühmtester Son-Gruppe, versucht er mit gleichgesinnten Musikern seines Jahrgangs, die Tradition des Son gegen andere Einflüsse zu retten. Bei den All Stars versammelte er legendäre Musiker: Pio Leyva, Manueal "Puntillita" Licea Lamot (der leider am 4.12.2000 mit 73 starb), Trompeter Alejandro Pichirdo, der einst den legendären Beny Moré begleitete, Basswunder Cachaito Lopez, der schon Arsenio Rodriguez begleitete oder Sänger Ibrahím Ferrer, der von Beny Moré bis Rubén González das Who's Who der kubanischen Musik begleitete, wirken in dieser 15 köpfigen Big Band mit. Wer bei Kuba bisher nur an Salsa dachte, entdeckt bei dieser Symbiose aus afrikanischen Rhythmen, Jazz, Mambo, Rumba und Son eine ganz neue musikalische Welt. Die Afro-Cuban All Stars spielen aber vor allem den Son, der als die Wiege des heute verbreiteten Salsa gilt.
"A toda Cuba le gusta" (Ganz Kuba gefällt es) hieß das erste Album der All Stars von 1997, das für den Grammy nominiert wurde und die Kubawelle einläutete. In 1999 legte das Orchester die neue CD "Distinto, diferente" (anders, verschieden) nach.
In einer packenden Mischung aus Klassikern und Eigenkompositionen lassen De Marcos und seine Mannen den Big Band-Sound aus der goldenen Ära Havannas wieder aufleben, jene explosive Fusion aus Jazz und Latin, die schließlich unter dem Namen "Salsa" die Welt eroberte. Zugleich sorgen Anleihen bei der Timba, dem Sound der jungen Wilden Havannas, für frischen Wind.
Juan de Marcos wird in die Musikgeschichte eingehen, und wenn es nur ist, weil er der Mastermind des "Bunea Vista Social Club" ist. Eine so plötzliche Eroberung der gesamten Musikwelt durch den Sound eines Landes hatte die Welt lange nicht mehr gesehen. Als de Marcos seine "Afro Cuban All Stars" 1996 gründete, ging es ihm allerdings auch darum, den Son auch in der eigenen Heimat am Leben zu erhalten.
Zur Seite stand de Marcos damals wie auch heute der ehemalige Schuhmacher und Eisenbahnarbeiter Felix Baloy. Der Sänger ist eine der Leitfiguren des Son. Im Herbst des Jahres 2000 veröffentlichten die Allstars und Baloy ihr einfach betiteltes Album "Baila mi Son". Und bei aller geschichtlichen Bedeutung darf man eben eines nicht vergessen: der Son war schon immer zum Tanzen gedacht.
Zur Riege der Starsänger zählen ferner Los Van Van-Starsänger Pedro Calvo Rojas und die 76-jährige Diva Caridad Hierrezuelo.
Die Besetzung der Afro Cuban All Stars im Jahre 1998:
Juan De Marcos Gonzáles (Gesang, Leiter),
Ibrahim Ferrer (Gesang),
Felix Valoy (Gesang),
Manuel "Puntillita" Licea (Gesang),
Teresita Garcia Caturia (Gesang),
Guillermo Rubalcaba (Piano),
Daniel Ramos Alayo (Trompete),
Alejandro Picharde (Trompete),
Yonko Pisaco Pichardo (Trompete),
Jesus "Aguafe" Ramos (Posaune),
Alberto Munos Martinez (Posaune),
Orlando "Cachaito" López (Bass),
Carlos Gonzáles (Bongos),
Angel Terry Domech (Congas),
Amadito Valdés (Timbales)
Cuba Ahora!
He's back! Juan Marcos Gonzales ist die Schlüsselfigur der kubanischen Musikszene. Der Mastermind des Buena Vista Social Club, Direktor und Arrangeur der Afro Cuban All Stars agiert als Katalysator, der die Creme der kubanischen Musiker mit den Veteranen der "goldenen Ära" der 40er und 50er Jahre vereinigte. Nach den Cigarren ist die Musica Cubana der erfolgreichste Exportartikel des Landes. Mit hohem Aufwand vom Intimfeind USA in einen Zustand künstlicher Isolation versetzt, hat die karibische Insel gerade dadurch einen authentischen Charme bewahrt, der die westliche Welt fasziniert und ein kleines Wunder in der Musikwelt ausgelöst hat. Zwei Musiker, die Juan de Marcos der Welt vorstellte, wurden gerade mit dem Grammy geehrt: Ibrahim Ferrer und Manuel Galban.
Doch die Arbeit mit den Größen der Vergangenheit ist nur eine Seite des Juan de Marcos. Der "Quincy Jones of Cuban Music" widmet sein neues Projekt den besten musikalischen jungen Talenten Kubas. Timba, Hip-Hop und Rap sind wichtige Elemente der zeitgenössischen kubanischen Musikszene - bei den Afro Cuban All Stars nehmen sie in schönster Einmütigkeit mit den alten Zeremonienmeistern Platz. Unter dem Label "Cuba Ahora" (Kuba jetzt) machen sich Musiker auf den Weg, das lodernde Feuer der modernen und progressiven Musik in die Welt zu tragen. Sie präsentieren das großartige Erbe des modernen Son, erweitern das vielfältige Spektrum der kubanischen Musikstile mit ungestümer Lust am Klang abseits der ausgetretenen Pfade. "Breaking the rules" ist so ein Stilkarussel, das demnächst veröffentlich wird. Wohl verneigt sich die neue musikalische Elite Kubas vor dem noblen Charme kubanischer Salons, doch sind sie selbstbewusst und unkonventionell, bewegen sich elegant und mit Esprit zwischen den Genres. Neben solchen Legenden wie dem Grandseigneur Amadito Valdés vom Buena Vista Social Club, der mit seinem eigenen Album für den Grammy 2004 nominiert war, werden die Youngster der kubanischen Szene beweisen, dass man sich um die Zukunft der kubanischen Musik keine Sorgen zu machen muß. Ein generationsübergreifendes Projekt mit einem Mann an der Spitze, dessen musikalische Inspiration ein großer Glücksfall für die begeisterte Zuhörerschaft ist, weil er all dies erst möglich macht. Wir schauen schon einmal ganz gelassen auf die Grammy-Nominierungen 2005.
Obige Fotos von Ulrich Wode.
Agentur: Engelhardt-Promotions
|
Afro Cuban All Stars presenting the sonero legend Félix Baloy mit dem 16köpfigen Original-Orchester; special guests from Cuba: Wilson & Band
"Buena
Vista Social Club" Tour 2000: Juan de Marcos & Afrocuban All Stars, Ibrahim Ferrer, Rubén González, Omara Portuondo und Gäste über 40 Musiker ! more than 40 musicians on stage ! 3.6. Dresden, Zwinger 30.6. Hamburg: Freilichtbühne im Stadtpark 1.7. Köln, Tanzbrunnen 7.7. Berlin: Waldbühne, Open Air 8.7. Ludwisgburg: Residenzschloss, Innenhof 9.7. München: Königsplatz, 18.30h, Einl. 16.30, organized by Muffathalle Ausverkauft! Info: Karsten Jahnke Konzertdirektion, Tel. 040 / 4132260 16.8. Nürnberg Afro Cuban All Stars - Tour 1999
Tour 1998
|