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Africando

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Africando Africando Allstars
Afrikas schillerndste Salsa-Bigband hat sich in der Dekade ihres Bestehens auf fünf Studio-Alben in den Olymp des Afro-Latino-Genres katapultiert. Mit gutem Gewissen können wir sagen, dass sich karibischer Hüftschwung und die smarten Stimmen Schwarzafrikas nirgendwo so packend und natürlich verschmelzend begegnen wie bei Africando, der Formation um den Mastermind Boncana Maiga.
Afrikas führendes Salsa-Orchester. Das schärfste, was Afrika an Salsa zu bieten hat. Nr.1 der World Musik Charts

Die Salsa kehrt an ihren Ursprung zurück und der liegt natürlich eigentlich nicht in Mittelamerika. In Kuba entstand zwar die Musik, aber die Rhythmen gehören den Afrikanern. So ist es kaum ein Wunder, daß Boncana Maigas Band Africando im schwarzen Kontinent so einschlug. Das Königreich Mali holte sich seine Musik zurück. Maiga hatte zwischen 1963 und 1973 zehn prägende Jahre in Cuba verbracht, jammte auf der Zuckerinsel mit namhaften Musikern und gründete mit den "Maravillas De Mali" sogar sein eigenes Salsa-Orchester in Havanna. Seit dieser Zeit gehört seine große Liebe dem Son Cubano. 1992 entstand dann sein ehrgeiziger Plan, afrikanische Musiker mit Leuten aus Mittelamerika und Köpfen der inzwischen Salsa-Hauptstadt New York zu verkuppeln. Und das ist ihm gelungen. Africando gehört zu den weltweit bedeutendsten Salsaorchestern. Auf ihrer Deutschland-Tour stehen 15 Musiker auf der Bühne.
Africando-Mastermind Boncana Maiga mobilisierte diverse Sänger aus der Internationalen des Afropop. Auf dem neuen Album "Betece", wochenlang auf Platz eins der Weltmusik-Charts, erweitern einige der erfolgreichsten Sänger des Afropop den harten Kern von AFRICANDO: u.a. "die goldenen Stimme Afrikas" Salif Keita, Lokua Kanza, Koffi Olomide und Thione Seck. Eine ähnlich gigantische Zusammenkunft afrikanischer Sangesbrüder für ein einzelnes Album gab es zum letzten Mal 1994 auf Manu Dibangos "Wakafrika" zu bestaunen. Und tatsächlich kommt die 14köpfige Formation in dieser wahrhaft alle nationalen und ethnischen Grenzen überschreitenden Extra-Large-Besetzung ihrem ursprünglichen Konzept näher denn je: AFRICANDO - "Vereintes Afrika".
Auch wenn es manchen Fans des einen oder des anderen Genres neu sein dürfte, findet zwischen der cubanischen und westafrikanischen Musik seit Jahrzehnten ein reger Austausch statt. Im Grunde ein natürlicher Prozess, denn die Beziehungen zwischen Afrika und Kuba sind historisch sehr eng, liegen doch die Fundamente der kubanischen Musik in Afrika. Die Gruppe schafft den musikalischen Brückenschlag und vereint zwei Fangemeinden, die ansonsten weitgehend getrennt voneinander existieren - die Afro- und die Salsa-Gemeinde.
Ein interessantes Wortspiel: Africando bedeutet auf Wolof, der Sprache eines Volks im Senegal, "Vereintes Afrika", klingt aber im Spanischen nach "Afri-Canto", was sich mit "Afrika singt" assoziieren lässt. Mit Unterstützung hochkarätiger Musiker aus der Latino-Szene schufen drei senegalesische Sänger vor acht Jahren das Bandprojekt 'Africando' und überführten den Salsa zurück an seinen Ursprungsort. Sie recycelten die Rhythmen Kubas mit afrikanischem Potential, was dazu beitrug, eine hoffnungsvolle Einheit aus Musikern des Schwarzen Kontinents zu bilden, die Afrika ansonsten kaum aufzuweisen vermag.
Und mit ihrem nun fünften Studioalbum 'Betece' und zahlreichen Stargästen wird die Gruppe ihrem programmatischen Bandnamen endgültig gerecht. Längst als Afrikas führendes Salsa-Orchester geltend, stürmten sie im Dezember 2000 mit der neuen Aufnahme drei Monate lang die Top Ten der europäischen Worldmusic-Charts und scheinen sich selbst ein weiteres Mal übertroffen zu haben. Die Formation hat bereits mit ihren bisherigen vier Erfolgsalben und Megahits wie "Yay Boy" und "Aicha" weltweit ein nie gekanntes Interesse für Salsa aus Afrika geweckt. Das größte Verdienst der multinationalen Bandprojektes besteht daher schon heute darin, die "Salsa Africana" als eigenständiges Sub-Genre auf die Landkarte der tropischen Musik gesetzt zu haben.
'Viele Afrikaner sind stolz auf uns. Sie sehen in der Gruppe ein Projekt, das die Einheit Afrikas verkörpert', so Produzent Ibrahim Sylla über sein bestes Pferd im Stall' (blue rhythm, Frühjahr 2001). Seit Jahren bringen die Africando-Songs 'Yay Boy' oder 'Aicha' die Salsa-Gemeinde zum Tanzen, und man weiß, dass hier westafrikanische Soneros mit US-Salseros kooperieren. Die Geschichte 'Africandos' ist jedoch ein Mosaik aus zahlreichen musikalischen Legenden fast aller Länder Afrikas. 'Ein Senegalese kauft die Platte wegen Medoune Diallo oder Thione Seck. Ein Malier hört Salif Keita. Koffi Olomide oder Lokua Kanza vertreten den Kongo. Bally Spinto stammt von der Elfenbeinküste, Balake aus Burkina. Über die verschiedenen Musiker spricht die Musik der Band alle Afrikaner an', so Ibrahim Sylla. Hinzu kommen die vielen Gastmusiker aus der Karibik, Haiti oder Puerto Rico. Diese All-Star Manschaft des Afro-Pop zeichnet für die 13 neuen Songs auf 'Betece' verantwortlich, ideenreich und professionell von Malis Maestro Boncana Maiga arrangiert.
Die Musik ist fest verwurzelt im kubanischen Oriente, immer hart am Latin-Puls und aufgepeppt durch den urbanen Salsa-Swing New Yorks, und allem voran: 'reafrikanisiert' durch die sensationelle afrikanische Sängerriege - darunter Medoune Diallo, Gnonnas Pedro, Ronnie Barro, Sekouba Bambino, Eugène Shoubou und Amadou Balake. Boncana Maiga und Ibrahim Sylla sind die erfolgreichsten afrikanischen Musikmacher aller Zeiten und ihre Idee, den Brückenschlag von Afrika über Paris zur Salsahauptstadt New York zu wagen, sowie das Prinzip, Gastmusiker vom Schwarzen Kontinent und der Karibik hierbei zu integrieren, ist ihnen vollends gelungen: Tanzbare Salsa aus afrikanischer Perspektive und von afrikanischer Meisterhand musiziert und gesungen - 'So smile, you're in Africa! You're in Cuba! You're in New York! You're in the world according to Africando!'

Africando (Africa United) is a band, which consists of the four best Salsa musicians and pioneers of the latin-afro-cubian music in West Africa. The band was started in 1992 by the Senegalese singers Median Diallo, Nicholas Meinheim and Pape Sede (passed away in 1995). Africando made his way through the international market since their second album "Tierra Tradicional". In 1998 the song Yay Boy was listed for seven consecutive weeks, number one on the Latin charts in New York.

Discografie:

  1. "Africando" CD 1993
  2. "Volume 2 Sabador" CD 1994
  3. "Gombo Salsa" CD 1996
  4. "Baloba" CD 1998
  5. "Betece" CD 2000 (Guests: Shoubou, Salif Keita, Koffi Olomide, Thione Seck)
  6. "Africando Live" 2-CD 2001
  7. "Africando Live" DVD 2002
  8. "Martina" CD 2003

Besetzung 2004:
Pedro Gnonnas - lead vocal
Sekouba Bambino - lead vocal
Rony Baro - lead vocal
Miguel Gomez - congas, musical director
Miguel Rios Gonzales - bongos
Vinh Le - piano
Guillermo Fellove - trumpet
Christian Martinez - trumpet
Felipe Henri - trombone
Bernard Camoin - trombone
Jean-Pierre Ismael - timbales
Philippe Cabrera - bass

Tour 2003:

Tour 2001:

Berlin Fr 29.06. Tempodrom, Ostbhf., 21h, VVK DM 35, AK DM 40
Bonn Fr 22.06. Mittsommernachtsball
Bonn Fr 22.06. Bonn, Mitsommernachtsball, Kunst- und Ausstellungshalle Open-Air und drinnen.
Darmstadt Mi 20.06. Centralstation
Hamburg Do 21.06. Fabrik, 21:00 Uhr Vvk 32 DM, AK 38 DM
Karlsruhe Sa 30.06. Zeltival (Tollhaus)
Lörrach Fr 06.07. Stimmen Festival, 20.00 Uhr, Liestal, Zeughausplatz
München Fr 01.06. Muffat-Halle 21 Uhr VVK 35,- / AK 40,-
Würzburg 03.06. Afrika Festival

Line up-Africando 2001:


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